Parodontitis - Ihr Zahnarzt für Parodontologie in Wiesbaden
- Was ist Parodontitis?
- Anzeichen und Risiken erkennen
- Moderne Behandlungsmethoden
Was ist eine Parodontitis?
Umgangssprachlich kennen viele die Erkrankung Parodontitis auch als Parodontose. Diese bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates kann unerkannt langfristig zu Zahnverlust führen.
Tückisch ist der schleichende und schmerzfreie Krankheitsverlauf, der häufig unbemerkt bleibt. Regelmäßige Prophylaxe- und Kontrolltermine helfen, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und einem Zahnverlust entgegenzuwirken. Schätzungen verschiedener Studien zufolge sind etwa die Hälfte der Bundesbürger betroffen. Tritt Zahnverlust im Erwachsenenalter auf, ist Parodontitis meist die Hauptursache.

Warum ist eine Parodontitis gefährlich?
In der Regel bleibt die voranschreitende Erkrankung völlig schmerzfrei und daher von den Betroffenen lange unentdeckt. Wenn Zahnbeläge nicht regelmäßig entfernt werden, bilden sich Zahnfleischtaschen. In denen vermehren sich schädliche Bakterien teilweise über Jahre hinweg, befallen weiteres Gewebe und schließlich den Kieferknochen. Das Verankerungssystem der Zähne baut sich ab, Zähne werden locker und können sogar ausfallen.
Bei einer Parodontitis (Parodontose) entsteht eine ausgedehnte Wunde, welche bis zu 70 Quadratzentimeter groß werden kann! Die Auswirkungen bleiben nicht auf den Mund beschränkt, sondern setzen den ganzen Körper unter Stress, weil das Immunsystem ständig auf Hochtouren läuft. Durch die offenen Stellen können aggressive Bakterien in den Blutkreislauf und damit in den ganzen Körper gelangen. Dadurch werden Blutgefäße geschädigt, sodass unter anderem das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt. Bei Diabetikern erschwert sich oft die Einstellung der Blutzuckerwerte – mit allen Folgerisiken. Bei Schwangeren ist die Gefahr einer Frühgeburt erhöht. Raucher müssen übrigens mit der fünf- bis sechsfach erhöhten Wahrscheinlichkeit rechnen, an Parodontitis (Parodontose) zu erkranken.
Zusammengefasst: Mit einer unbehandelten Parodontitis (Parodontose) steigt das Risiko für
- Diabetes
- Herz-Kreislauf-Krankheiten
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Arthritis
- Osteoporose
Was sind Anzeichen einer Parodontitis?
Eine fortschreitende Parodontitis (Parodontose) ist so tückisch, weil sie im Normalfall ohne Schmerzen daherkommt. Die Symptome der versteckten Entzündung werden oftmals nicht erst genommen. Einige Anhaltspunkte:
- Zahnfleischbluten (etwa beim Zähneputzen oder beim Essen)
- Geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch
- Zahnfleischrückgang (die Zähne wirken länger)
- Empfindliche Zahnhälse
- Dauerhafter Mundgeruch
- Permanent unangenehmer Geschmack im Mund
- Eitrige Zahnfleischtaschen
Viele Patienten gehen erst dann zum Zahnarzt, wenn sich die Zähne bereits lockern. Dabei ist das nur die Folge einer schleichenden und schon lang andauernden Erkrankung. Das genaue Stadium kann nur durch einen Zahnarzt definiert werden. Daher sind regelmäßige Vorsorgetermine so wichtig.

Wie kann man einer Parodontitis vorbeugen?
Parodontitis (Parodontose) wird fast immer durch Beläge auf den Zähnen ausgelöst. Daher ist eine gute Mundhygiene das A und O in der Vorbeugung. Weitere Risikofaktoren sind eine geschwächte Immunabwehr, Rauchen, Stress, Vorerkrankungen wie Diabetes oder die Einnahme spezieller Medikamente, wie etwa blutdrucksenkender, gefäßerweiternder Mittel. Ein gesunder Lebensstil kann also deutlich präventiv wirken.
- Mindestens zweimal am Tag sollten die Zähne gründlich geputzt werden, frühestens eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten für mindestens zwei Minuten. Damit werden Speisereste entfernt, die Bildung von Säuren verhindert und schädliche Bakterien in Schach gehalten.
- Zahnseide, Interdentalbürstchen oder Mundduschen beseitigen Zahnbelag (Plaque) auch zwischen den Zähnen. Denn oftmals beginnt die Entzündung an Stellen, die man mit der Zahnbürste nur schwer erreicht. Achtung: Mit zunehmendem Alter werden die Zahnzwischenräume größer und brauchen mehr Aufmerksamkeit bei der Pflege.
- Ein mildes Mundwasser ergänzt die vorbeugende Zahnpflege und beeinflusst die Mundflora positiv.
- Auch Zungenschaber helfen dabei, Bakterien regelmäßig zu entfernen.
- Professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt befreit die Zähne sehr gründlich von Plaque. Wenn diese regelmäßig durchgeführt wird, erkranken Patienten seltener an Parodontitis (Parodontose). Das zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Der Zahnarzt säubert auch die Zahnfleischtaschen und andere Stellen, die der Patient selbst nicht erreicht. Empfohlen werden zwei Professionelle Zahnreinigungen im Jahr.
Regelmäßige Zahnarzt-Checks empfehlen sich generell, um neben der Parodontitis auch andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Viele Zahn-Zusatztarife haben Professionelle Zahnreinigungen als Präventionsmaßnahmen in ihrem Behandlungskatalog und ersetzen die Kosten.

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Häufige Fragen zu Parodontitis Behandlung in Wiesbaden
Jeder Betroffene sollte daran denken, dass Parodontitis (die umgangssprachliche Parodontose) potentiell ansteckend ist. Wie viele andere Infektionserkrankungen können auch die Bakterien der Parodontitis durch den Speichel übertragen werden. Typische Übertragungssituationen sind Küssen, das Benutzen der gleichen Zahnbürste oder des gleichen Essbestecks. Damit muss sich allerdings noch niemand zwingend anstecken oder gar Entzündungssymptome entwickeln. Dies hängt immer auch vom jeweiligen Immunsystem, den Essens- und Lebensgewohnheiten ab.
Es schadet aber in keinem Fall, im Alltag etwas Rücksicht zu nehmen. Die Zahnärzte bei AllDent haben jedenfalls bei einem Patienten mit Parodontitis dessen gesamte Familie im Blick. Auch wenn noch keine Symptome feststellbar sind, können vorbeugende Maßnahmen bereits sinnvoll sein.
Ab einer Zahnfleischtaschentiefe von vier Millimetern gilt eine Parodontitis als behandlungsbedürftig. Dazu muss vor Beginn der Behandlung bei den gesetzlichen Krankenkassen ein schriftlicher Antrag gestellt werden. Dafür stellt der Zahnarzt den sogenannten Parodontal-Status fest: Wie viele Zähne sind vorhanden? In welchem Zustand sind sie? Wie tief sind die Zahnfleischtaschen an verschiedenen Punkten pro Zahn? Sind bereits Zähne gelockert?
Zusätzlich müssen vorangegangene Behandlungen oder Risikofaktoren wie etwa Rauchen oder Diabetes benannt werden. Auch aktuelle Röntgenaufnahmen sind zur Beurteilung der Situation notwendig. Aus diesen Daten und Fakten erstellt der Zahnarzt einen Antrag für eine Parodontitisbehandlung, der zur Prüfung und Genehmigung bei der Kasse eingereicht wird.
Die gesetzlichen Kassen zahlen in der Vorbehandlung für die Beseitigung irritierender Faktoren, beispielsweise überstehende Füllungsränder, Karies- und Wurzelbehandlungen. Professionelle Zahnreinigungen im Vorfeld gehören jedoch nicht in den Katalog. Grundsätzlich werden die Basis-Behandlung und eine unterstützende Paradontitis-Therapie bis zu zweieinhalb Jahre danach übernommen. Regenerative Maßnahmen und spezielle Verfahren (etwa die oftmals sinnvolle Lasertherapie) sind dagegen keine Kassenleistung.
AllDent bietet diese Behandlungen aufgrund straffer Kalkulation zu besonders günstigen Preisen. Wer die anfallenden Kosten nicht komplett selbst tragen möchte, sollte rechtzeitig über eine Zahn-Zusatzversicherung nachdenken, in der eine Parodontitis-Behandlung eingeschlossen ist.
Parodontose ist ein umgangssprachlich geläufiger Begriff für die Entzündung des Kauapparats. Dies bedeutet, es geht um den Kiefer und das Zahnfleisch. Lockere Zähne gehören beispielsweise zu den klassischen Symptomen. Sie finden im AllDent-Zahnzentrum die nötige medizinische Hilfe, wenn Sie mit diesem Problem zu kämpfen haben. Wir schreiben hier allerdings, weil wir oft gefragt werden, ob es nicht eigentlich Paradontose heißt. Diese Schreibweise ist schließlich ebenfalls weit gebräuchlich. Und oft wird danach gesucht. Tatsächlich ist sie aber falsch. Das Wort wird Parodontose geschrieben. Wenn Sie in Wiesbaden leben und bislang dachten, an einer Paradontose zu leiden, können wir Ihnen entsprechend helfen. Unser Team versteht Sie auch dann, wenn Sie sich versehentlich mit dem falschen Begriff vorstellen, um Ihre Beschwerden zu beschreiben.




