Ihr Spezialist für Wurzelbehandlungen in Wiesbaden

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Im Inneren jeden Zahns befindet sich Nervengewebe mit Blutgefäßen und verschiedenen Zellen. Dieses Gewebe, das sogenannte Zahnmark (Endodont), kann sich entzünden und letztlich absterben. Eine Wurzelbehandlung (manchmal Wurzelkanalbehandlung) ist eine zahnmedizinische Methode, mit der man derartige Zähne erhalten kann und nicht ziehen muss.

Das geschädigte Gewebe muss entfernt werden, ebenso die zerstörerischen Bakterien aus der Zahnwurzel. Dabei muss der Zahnarzt ganz exakt mit speziellen Instrumenten arbeiten. Während der Behandlung wird der Wurzelkanal immer wieder mit desinfizierenden Lösungen gespült. Denn wenn Keime zurückbleiben, haben die Patienten bald wieder heftige Beschwerden. War die Reinigung des Wurzelkanals erfolgreich, wird spezielles Füllmaterial eingebracht und die Öffnung versiegelt.

Eine erfolgreiche Wurzelbehandlung kann den Zahn für viele Jahre oder auch Jahrzehnte erhalten.

Sie erfordert vom Behandler ein gutes Auge, Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung. Das AllDent Zahnzentrum Wiesbaden verfügt über Spezialisten in diesem Bereich (Endodontologen) und setzt zudem auf modernste Technik.

Was sind die Gründe für eine Wurzelbehandlung?

Zahnwurzel und Zahnkrone bezeichnen grob die Bestandteile eines Zahns. Backenzähne haben zwei oder mehr Wurzeln (siehe Abbildung). Im Wurzelkanal finden sich die Teile, die den Zahn am Leben erhalten (Zahnnerv, Zahnmark und Blutgefäße). Diese lebenden Bestandteile können sich aus verschiedenen Gründen entzünden und sogar absterben.

Die Entzündung des Zahnnervs entsteht meist durch eine fortschreitende Karies. Wird diese nicht rechtzeitig gestoppt, zerstört sie die Zahnsubstanz, gelangt ins Innere des Zahns und an die Zahnwurzel. Mit der Zeit siedeln sich schädliche Bakterien an, die giftige Stoffwechselprodukte absondern. Wenn sich der Kieferknochen infiziert, kommt es zur typischen dicken Backe.

Eine Entzündung des Zahnnervs kann extrem schmerzhaft sein.

  • Die Schmerzen können spontan auftreten (häufig nachts).
  • Der Zahn schmerzt beim Zubeißen, bei Berührung sowie anhaltend bei Kälte und Wärme.
  • Nach den ersten Symptomen kann das umgebende Zahnfleisch anschwellen.
  • Typisch sind pulsierende Schmerzen, die sich bis in den Kiefer und den Kopf ausdehnen.

 

Andererseits gibt es auch Patienten, die gar keine Beschwerden haben und den entzündeten Zahnnerv gar nicht spüren. Doch auch diese brauchen eine Wurzelbehandlung. Denn eine Entzündung wirkt sich immer auf das Immunsystem und den ganzen Körper aus. Schlimmstenfalls werden andere Organe befallen. Bei einer versteckten, nicht behandelten Wurzelentzündung löst sich mit der Zeit der Knochen um die Zahnwurzel auf. In der Folge kann es zu einer akuten Entzündung mit Eiter und Schwellung kommen.

Eine Behandlung kann auch nötig werden, wenn Teile eines Zahnes abgebrochen oder verletzt sind,

wenn ein Zahn lange fehlbelastet wird (etwa durch starkes Knirschen), oder wenn eine Versorgung mit Zahnersatz ansteht.

In letzterem Fall entfernt der Zahnarzt das Zahnmark vorsorglich, um die Lebensdauer von Kronen oder Brücken länger zu sichern. Wenn für die Befestigung des Zahnersatzes sehr viel Zahnsubstanz abgetragen werden muss, liegt das Zahnmark teilweise frei. Dadurch könnten Bakterien eindringen und möglicherweise eine Entzündung verursachen. Dies wird durch die Wurzelbehandlung ausgeschlossen.

Wie läuft eine Wurzelbehandlung ab?

Im Rahmen einer Wurzelbehandlung säubert der Zahnarzt - bei AllDent gibt es dafür spezialisierte Endodontologen - den Hohlraum im Zahn und die Wurzelkanäle sehr gründlich. Mit Hilfe kleiner Feilen entfernt er abgestorbene oder entzündete Nervenanteile. Die wiederholte Spülung mit einer desinfizierenden Lösung beseitigt Bakterien. Danach werden die Wurzelkanäle mit einem speziellen Material aufgefüllt. Darauf kommt ein dichter Verschluss, damit sich keine neuen Bakterien ansiedeln und vermehren können.

Die Behandlung ist meist recht komplex, weil die anatomischen Gegebenheiten sehr individuell sein können. Backenzähne haben manchmal mehrere oder atypisch verlaufende Wurzeln. Die Kanäle sind oft stark gekrümmt. Alle diese Hohlräume müssen aber genauestens bis zur letzten Spitze gereinigt und desinfiziert werden. Dazu sind hochflexible Instrumente und geeignetes Material nötig. In jedem Fall ist eine gute Möglichkeit zur optischen Vergrößerung im zahnärztlichen Arbeitsbereich sehr hilfreich. Dennoch können manche Wurzelbehandlungen durchaus etwas länger dauern.

Wie wird eine Wurzelbehandlung bei AllDent durchgeführt?

Auch bloß mittelmäßig durchgeführte Wurzelbehandlungen sorgen im ersten Moment dafür, dass der Schmerz verschwindet. Wenn die Entzündung jedoch wieder aufflammt, schadet dies langfristig. Bei AllDent bemüht man sich daher schon im Vorfeld, den Erfolg der Therapie so gut wie möglich abzusichern.

Wenn alle Wurzelkanäle gefunden, gereinigt und komplett gefüllt sind, gilt eine Wurzelkanalbehandlung als gelungen. Auf einem Röntgenbild sieht man das Füllmaterial als weiße Linie. Ist diese nur sehr dünn erkennbar oder reicht sie nicht durchgehend bis zur Wurzelspitze, ist der Behandlungserfolg ungewiss (linkes Bild). Dann bildet sich häufig rund um die Wurzelspitze eine Entzündung im Kieferknochen. Diese erkennt man an den schwarzen Schatten rund um die Wurzelspitzen. Das rechte Bild zeigt denselben Zahn nach einer sogenannten Revision (einer erneuten Wurzelkanalbehandlung). Diese wurde mit modernsten Instrumenten unter dem Mikroskop durchgeführt. In allen Wurzeln reicht die Füllung ohne Unterbrechung bis an die Wurzelspitzen. Die Prognose für den Zahn ist gut.

Auch im Zahnzentrum Wiesbaden gilt die Fünf-Jahres-Garantie für Wurzelbehandlungen.

Grundsätzlich wird daher eine Wurzelbehandlung mit modernsten Techniken, Materialien und Hilfsmitteln durchgeführt. Im AllDent Zahnzentrum Wiesbaden setzt man auf folgende Methoden:

1.            Instrumente auf höchstem medizinischem Niveau

Den Ärzten im Zahnzentrum Wiesbaden stehen zur Behandlung der Wurzelkanäle standardmäßig fortschrittliche, hochflexible Instrumente zur Verfügung. Diese sind maschinell getrieben. Somit arbeiten sie im Vergleich zu den früher benutzten Handinstrumenten sehr viel gleichmäßiger und exakter, sparen Zeit und vereinfachen den Behandlungsablauf.

Ziel ist es, noch die letzte Zahnwurzelspitze bei einem verwinkelt gewachsenen Backenzahn von unerwünschten Rückständen zu befreien. Im einfachsten Fall nutzt der Zahnarzt eine Lupenbrille zur Vergrößerung. Mit Messtechnik auf endometrischer Basis kann er während der Behandlung die Länge des Wurzelkanals anhand des elektrischen Widerstands bestimmen. Damit werden wiederholte Röntgenaufnahmen vermieden.

2.            Zusätzlicher Einsatz des Mikroskops

Eine noch exaktere Methode stellt die Wurzelbehandlung unter dem Mikroskop dar. Diese Variante empfiehlt sich in kritischen Fällen oder bei einem schwer zugänglichen Zahn. Auch wenn eine erneute Wurzelbehandlung (Revision) durchgeführt werden muss, ist das Mikroskop eine gute Hilfe. Der Zahnarzt sieht seinen Arbeitsbereich in mindestens 25-facher Vergrößerung und in optimaler Ausleuchtung.  Etwaige, kleine Kanäle werden so besser aufgespürt und können mitbehandelt werden (siehe schwarze Punkte im Bild unten). Bleiben diese unentdeckt, kann es später zu Komplikationen kommen. Die Endodontologen (auf Wurzelbehandlung spezialisierte Zahnärzte) im AllDent Zahnzentrum Wiesbaden haben große Erfahrung im Umgang mit dieser Behandlungstechnik. Aufgrund ihrer Fachkenntnis und Routine können sie oftmals Zähne erhalten, bei denen die Chancen auf den ersten Blick nicht ganz so günstig stehen.

 

Unklare Begriffe?

Was kostet eine Wurzelbehandlung?

Die Kosten einer Wurzelbehandlung hängen von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind die Anzahl der Wurzelkanäle und die Prognose des Zahnes. Außerdem müssen Arbeitsumfang, Art und Menge von Materialien und die eingesetzte Methode berücksichtigt werden. Bei gesetzlich Versicherten ist die Wurzelbehandlung nur teilweise eine Kassenleistung. In einigen Fällen wird der Einsatz moderner Techniken nicht oder nicht vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Trotzdem lohnt sich ein erhöhter zeitlicher und finanzieller Einsatz. Schließlich werden beim Verlust eines Zahnes weitere, oft noch teurere Maßnahmen fällig. Fehlende Zähne müssen zwingend ersetzt werden, damit der Kiefer sich nicht zurückbildet. Implantate sind meist kosten- und mindestens genauso zeitaufwändig wie eine Wurzelbehandlung.

Weil wir auf Qualität in der Behandlung setzen, gibt es bei AllDent es eine Fünf-Jahres-Garantie für Wurzelbehandlungen. Diese ist sowohl für die Technik mit Lupenbrille als auch für diejenige unter dem Mikroskop möglich. Selbstverständlich klären die Endodontologen vor der eigentlichen Behandlung ihre Patienten genauestens über die die verschiedenen Methoden, Möglichkeiten und eventuell anfallenden Kosten auf. (Siehe Einzelpreisliste)

Tipp: Für Patienten mit gesetzlicher Krankenkassenversicherung ist es immer sinnvoll, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Häufige Fragen

Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?

Der schlechte Ruf von Wurzelbehandlungen beruht auf einem weit verbreiteten Missverständnis. Nicht die Behandlung verursacht extreme Schmerzen, sondern die unbehandelte Nervenentzündung im Zahn. Der Zahnarztbesuch sorgt für langfristige Erleichterung, weil die geschädigten Nerven und Entzündungserreger entfernt werden. Dies geschieht unter lokaler Betäubung, was den Eingriff schmerzfrei macht.

Unbedingt sollte man auf erste Anzeichen von Zahnschmerzen achten, etwa Beschwerden bei Kontakt mit süßen, kalten oder warmen Speisen. Bei einem zahnärztlichen Check können Probleme schon im Vorfeld erkannt und verhindert werden. Denn eine Entzündung des Zahnnervs kann extrem schmerzhaft sein.

•             Die Schmerzen können spontan auftreten (häufig nachts).

•             Der Zahn schmerzt beim Zubeißen, bei Berührung, anhaltend bei Kälte und Wärme.

•             Nach den ersten Symptomen kann das umgebende Zahnfleisch anschwellen.

•             Typisch sind pulsierende Schmerzen, die sich bis in den Kiefer und den Kopf ausdehnen.

Früher mussten solche Zähne schnell entfernt werden, um eine Ausweitung der Entzündung zu verhindern. Heutzutage stehen sehr stark individualisierte Therapien zur Verfügung. Diese nehmen dem Zahnarztbesuch bei AllDent in Wiesbaden auch bei einer vormals gefürchteten Wurzelbehandlung schnell ihren Schrecken.

Wie geht es nach einer Wurzelbehandlung weiter?

Ist die Wurzelbehandlung abgeschlossen, ist der Zahn in der Regel schmerzfrei. Im Idealfall hält dieser ein Leben lang. Weil jedoch die Blutgefäße zur Versorgung nicht mehr existieren, können derartige Zähne jedoch allmählich spröde werden, brechen oder splittern. Als Stabilisierung dient im Normalfall eine Zahnkrone. Sie sorgt dafür, dass sich keine Risse bilden und der betreffende Zahn über Jahre hinweg nicht auseinanderbricht. Manchmal dient auch noch ein zusätzlicher ein Metall- oder Glasfaserstift zur Verstärkung.

Eine bloße Füllung würde der starken Kaubelastung nicht standhalten. Bricht diese relativ kleine Versorgung, müsste der Zahn schließlich doch noch entfernt werden. Dann wäre die aufwändige Wurzelbehandlung zur Erhaltung vorher vergeblich gewesen.

Natürlich kann es trotz bester Aussichten vorkommen, dass einmal befallene Zähne nach Jahren oder Jahrzehnten nochmals behandelt werden müssen. Doch dies sind Einzelfälle. Bei sorgfältiger Ausführung der gesamten Wurzelkanalbehandlung, unter Einbeziehung der modernen Technik und mit einem erfahrenen Behandler liegt die Erfolgsquote bei über 90 Prozent. Dafür steht auch die Fünf-Jahres-Garantie bei AllDent.

Ist ein wurzelbehandelter Zahn schädlich für den Körper?

Es existiert kein wissenschaftlicher Nachweis, dass wurzelbehandelte Zähne dem menschlichen Körper schaden. Vielmehr beseitigt eine erfolgreiche Behandlung Entzündungen, die Schmerzen und Beschwerden verursachen. Falls allerdings die Therapie nicht oder nicht ganz geglückt sein sollte, kann dies durchaus anders sein. Sind Rückstände schädlicher Keime vorhanden, belasten diese weiter das Immunsystem.

Der Erfolg einer Wurzelbehandlung kann objektiv mit Hilfe moderner Röntgentechniken dargestellt werden. Die genauesten Bilder liefert eine 3-D-Röntgenaufnahme. Mehr dazu auf der Seite moderne Ausstattung.

Was sind die Erfolgsfaktoren für eine Wurzelbehandlung?

Eine Wurzelbehandlung findet in mikroskopisch kleinen Bereichen statt und ist aufgrund der individuellen, anatomischen Besonderheiten sehr komplex. Genauigkeit in der Behandlung ist Pflicht! Das Spezialfach Endodontie (Lehre der Zahnnerven) ist technikintensiv und fordert für die Zahnärzte eine sehr gute Ausbildung sowie permanente Weiterbildung. Das AllDent Zahnzentrum Wiesbaden verfügt über derartig spezialisierte Behandler. Sie sind mit den neuesten medizinischen Entwicklungen vertraut und haben viel Behandlungsroutine. Auf diese Weise können die eigenen Zähne erhalten, Folgetherapien wie Wurzelspitzenresektionen oder gar Zahnentfernungen vermieden werden.

Erfolgsfaktoren in der Behandlung

  • Eine effektive und exakte Säuberung des gesamten Wurzelkanalsystems. Je weiter hinten der entsprechende Zahn liegt; je länger und gekrümmter die Wurzeln sind, desto komplizierter ist dies.
  • Eine durchgängige Abfüllung des Wurzelkanalsystems auf der exakt richtigen Länge ohne Blasenbildung oder Materialüberstände. Es geht um Bruchteile von Millimetern.

Technik als Erfolgsgrundlage

  • Ausreichend optische Vergrößerung und Ausleuchtung (Arbeiten unter dem Mikroskop)
  • Kontrolle der Wurzellänge mithilfe elektrischer Messung (Endometrie)
  • Dreidimensionale Darstellung des Umfeldes (3-D-Röntgen)

Die Endodontologen im AllDent Zahnzentrum Wiesbaden können aufgrund ihres Know-hows, mit modernsten Materialien und ausgefeilter Technik den natürlichen Zahn meist über viele Jahre erhalten. Das spart oftmals teuren Zahnersatz. Wegen des großen Aufwands ist jedoch eine Wurzelbehandlung häufig mit Kosten verbunden, die teilweise privat zu tragen sind. In den allermeisten Fällen lohnt sich jedoch der zeitliche und finanzielle Aufwand.

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